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Mein autobiografisches Nachschlagewerk
gegen das (mein) Vergessen

Rückblicke, Teil I und II
| Überblicke, Inhaltsverzeichnisse


2015/2016 | Stand 18.05.2020 (refresh)






Zur Entstehung von "Rückblicke, Teil I und II". Mein persönliches Online-"Nachschlagewerk" habe ich bis 2016 spontan und auch "für mich" geschrieben. Dabei bin ich tiefer in meine Jugendzeit ab dem Jahr 1960 eingetaucht als ich ursprünglich vorhatte.

Denn mein Ziel beim Texten war, vor allem die besonderen, geschäftigen Jahre 1996 bis 2008 darzustellen. Sie waren ausgefüllt mit Archivarbeit, Referaten, Publizieren und Öffentlichkeitsarbeit (mit Ausstellungen und auf Tagungen) im In- und Ausland. Und das zu einer besonderen Thematik, einem Nischenthema, das unterschiedliche Reaktionen bei Menschen hervorruft (zB Interesse oder Desinteresse, Empathie oder Ablehnung).

Die Dokumente sollten mit Verlinkungen zu meinen veröffentlichten und unveröffentlichen Quellen zum Thema versehen sein sowie mit einigen Links zur Bedeutung von Begriffen und Lokalisierung von Orten zu allgemeinen Nachschlagezwecken in der "Wikipedia". Und um mich zu erklären, wie es damals zu der Labenszäsur kam. Denn am 23. November 2008 gab ich freiwillig meine institutionellen Zugehörigkeiten auf, verließ nach 36 Jahren die gemeinnützige Organisation in Selters/Taunus (heute eine Körperschaft des öffentlichen Rechts, unter der ich bereits seit 1972 hauptamtlich gearbeitet und dann 1996 das "Geschichtsarchiv" gegründet und geleitet hatte), ließ mein bisheriges Leben hinter mir zurück. Und begann aus eigenem Antrieb ein neues freies, ausgefülltes Leben im Süden Deutschlands. Auch wenn ich damit eine relativ gesicherte wirtschaftliche Existenz auf Lebenszeit ohne Ersatz freiwillig kündigte und unwiderbringlich aufgab. Eine Lebenszäsur.

Beim Verfassen der "Rückblicke/Autobiogragisches" (jetzt Teil I) wurde mir bewusst, wie umfangreich die vorhandenen Informationen und zahlreichen Manuskripte und Veröffentlichungen sowie Ereignisse der 12 Jahre Zeitgeschichtsforschung (1996–2008) sind und ich folglich weitaus mehr Zeit als erwartet benötigen würde, das gesamte vorhandene Material und die Texte zu sichten, aufzuarbeiten und ordentlich online zu stellen sowie mit der Autobiografie und meiner Bibliografie zu verlinken. Alles literarisch in einen einzigen Erinnerungsbericht zu packen hätte zudem, abgesehen vom Zeitfaktor, den Textumfang des Dokuments erheblich vergößert, was dem Gesamtüberblick und der Übersichtlichkeit nicht dienlich gewesen wäre.

Aus diesem Grund entschloß ich mich, im jetzigen "Teil I" die veröffentlichten (publizierten) und unveröffentlichten Manuskripte (zB Redebeiträge) der Jahre 1996 bis 2008 lediglich beispielhaft aufzuzählen und dann in einem komplett neuen Teil mich nunmehr ganz auf die Zeitgeschichtsforschung und Gedenk- sowie Öffentlichkeitsarbeit und die Events dieser Jahre (zB Ausstellungen) zu konzentrieren, also einen zweiten Teil der "Rückblicke" zu schaffen. Gleichzeitig sollte dieser Bericht erneut zumindest kurz auf meinen Weggang von Selters/Taunus als eine Zäsur in meinem Leben und auf die Bewältigung der wirtschaftlichen Situation in der nachfolgende Zeit eingehen. Und auch eine Gelegenheit, über meine heutigen Interessen zu plaudern!

Den bisherigen, jetzigen "Teil I" stellte ich daher seinerzeit vorläufig offline (der spontane Bericht bedurfte ohnehin einer Durchsicht) und begann ganz von vorne "meine" Geschichte zu texten, diesmal mit Fokus auf die Schreib-, Archiv-, Forschungs-, Gedenk- und Öffentlichkeitsarbeit in Selters/Taunus bis zum Weggang am 23. November 2008.

Da "Teil I" nicht mehr online und öffentlich zugänglich war, wiederhole ich im "Teil II" zur allgemeinen Orientierung die biografischen Daten, damit man beim Lesen den Überblick nicht verliert. Und der Grund für den stufenweisen inhaltlichen Aufbau von "Teil II" ist, dass ich den Leser behutsam an das nicht ganz einfache Thema heranführen wollte – an die unfassbare Gewaltepoche der nationalsozialistischen Diktatur und die drastischen Folgen einer Doktrin nach dem Sprichwort "Wer sich nicht biegen lassen will, musst brechen!" auf einzelne Menschen in Deutschland und Nachbarländern!

Hiermit stelle ich die Rückblicke in der Reihe "RückBLiCKE, EinBLiCKE, Augen-BLiCKE" als "Rückblicke,Teil I und II" (Autobiografisches) wieder öffentlich online [in Vorbereitung, vorerst als Auszug]. Der Text ist durchgesehen und teilweise überarbeitet [in Arbeit]. Teil II [in alter Form noch online] habe ich aus Zeitgründen nicht wesentlich verändert. (Später werden hier sicherlich mehr Verlinkungen hinzukommen, auch Fotos, wenn im jwhistory-Bereich alle veröffentlichten und unveröffentlichebn Manuskripte und Texte erfasst und zur freien Verfügung online stehen werden.)

Einerseits möchte ich die Forschungsergebnisse aus meiner Vergangenheit zu freien Nachschlagezwecken bewahren (auch wenn ich mit der Thematik heute fast nichts mehr zu tun habe). Anderseits möchte meine Zeit und Aufmerksamkeit wieder mehr der Gegenwart widmen können. Ich lebe im Heute und erfreue mich an dem Hier und Jetzt, teile mich mit in Text, Bild und Foto Augen-Blicken, wie das auf dem persönlichen Profilblog www.stephan-wrobel.de geschieht. Dort gebe ich Einblicke in meine heutigen Interessen. Herzlich willkommen auch dort!





Kurzchronik | Summary

1960 – 1972 (JUGEND, Berlin)
1972 – 1984 (Wiesbaden)
1984 – 1995 (Selters/Taunus)
1996 – 2008 (JWHISTORY, Selters/Taunus bis 23. November 2008)
2008 – 2018 (Sonnenbühl, Freilassing)


Erweiterte Chronik (2020)


1953–1971 (Oppeln; Berlin)

Geburt (Ende Dezember); Schule (West-Berlin), Auslandsaufenthalte bei Familien (in Schweden, Österreich, Spanien), Bibel-Leser und Forscher (ab 1963), erste Lebenszäsur und alternativer Lebensweg (ab 1970).

1972–1985 (Wiesbaden)

Hauptamtliche Tätigkeiten rund ums Buch, Verwaltung, Bibliothek, Redaktion,

1986–1995 (verlegt nach Selters/Taunus)

Sachbearbeiter, Redakteur/Autor & Archivar, Lebensberichte NS-Verfolgung als Schlüsselerlebnisse,

1996–2008 (Selters/Tanus)

Geschichts-, Gedenk- und Öffentlichkeitsarbeit im In- und Ausland, Ausstellungen, Publikationen.

2008 (Selters/Taunus, Sonnenbühl)

Zweite Lebenszäsur und Neubeginn (23.11.2008).

2009–2018 (Sonnenbühl, Freilassing/Salzburg - Oberbayern)

Als "Brotberuf" selbständiger Fachberater und Teammanager in der Kundenakquise für Firma "eismann Tiefkühlkost" in Baden-Württemberg (dazu gekommen durch Familienbetrieb des Neffen und seines Vaters, die "Eismänner") und dann in fünf Landkreisen in Oberbayern. Fotografisches Konzept "Foto Augen-Blicke – daheim und unterwegs ..." entwickelt (2014–2018 ff).

2018–heute (Freilassing/Salzburg - Berchtesgadener Land BGL)

Im Ruhestand und Ehrenamt, "Ein Idealist beobachtet die Welt" (facebook, Blogger, nicht kommerziell), Recherche & journalistisches Schreiben, Aktuelles & Geschichte vor Ort.





Inhaltsverzeichnis

Rückblicke, Teil I

Jugend oder Wie man Idealist wird
| Watching the World by an Idealist, PART I



Einführung | Preface

1953 – 1959

Zerbrochene Heimat ohne Erinnerungen
Erste Heimat

1959 – 1963

Der kleine Mann und das Meer
Schüler und Bücherwurm
Unter Künstlern
Mission Impossible – Projekt "Lila Winkel"
Wie ich Bibel-Forscher werde
''Ich bin ein Berliner!"

1964 – 1967

Drei Länder, vier Gastfamilien – meine Sommereltern in Schweden, Österreich und Spanien

1968 – 1969

Sehnsucht und Geheimnis
Kein alltäglicher Lebensentwurf

1970 – 1972

Farben-Baer und Psychologie
Lebenszäsur
Reisefieber

1972 – 1977

"Bethel"-Mitarbeiter
Wissensdurst und Reiselust
… und was man(n) sonst noch hat

1977 – 1978

Schreibtischarbeiten

1979 – 1983

In der Redaktionsabteilung
Ein Bücherwurm lernt Schreiben
Ich 'beobachte die Welt'
Spannende Recherchen und Interviews

1984

Ein "Paradies"
Gute Erinnerungen
☞ Exkurs: Sie traf Albert Einstein (Interview)

1985 – 1989

Lebensberichte als Schlüsselerlebnis
Quellen als Kulturerbe
Geschichte im Fokus

1989 – 1994

Unter Beobachtung
Ein Standardwerk und viele Privatforscher

1995

Ein Videofilm nimmt Gestalt

1996

Das Video und die Öffentlichkeit
Die "Weltpremiere"
Wie geht es weiter?

1997 – 2007

Massenhaft "Standhaft"-Vorstellungen
Veranstaltungen im Ausland
Wachsende Aufmerksamkeit
Bleibendes Gedenken
Weitere Höhepunkte

2008

Der Widerstand nimmt zu
Eine zweite Lebenszäsur

2009 – 2018

Neuer Lebensabschnitt
Unter Schwaben und Bayern
Nürnberger Erdapfel und "unser" Papst
Noch immer "Berliner!"

ANHANG

Exkurs: Sie traf Albert Einstein (Interview)




Inhaltsverzeichnis

Rückblicke, Teil II

Zeitgeschichte oder Ein Idealist beobachtet die Welt
| Watching the World by an Idealist, PART II


1996 – 23. November 2008 (Selters/Taunus)

Rückblick
Stichwortverzeichnis

Hintergrund

Meine Grundlagen
Unterstützung
Videofilm und "Weltpremiere" als Initialzündung

23. November 2008 – 2018 (Baden-Württemberg, Bayern)

Rücktritt, Rückzug, Rückwärtssalto, vorwärts und immer weiter ... ☺
Foto "Augen-Blicke"
"Brotberuf"
My life today ... | Meine heutigen Interessen ... ☺ (visuell)


ANHANG

Bibliografie
I. Referate und Redemanuskripte
II. Teilnahme an anderen Fachtagungen & Veranstaltungen (Auswahl)
III. Unterstützung von Ausstellungen (Auswahl)
IV. Unterstützung von Veröffentlichungen (Auswahl)
V. Eigene Veröffentlichungen:
a) Bücher & Fachschriften
b) Lexika
c) Periodika
d) English
e) Gesamtübersicht (chronologisch)


Sie traf Albert Einstein (Interview)
(Auch: Ist Albert Einstein in der Schule "sitzengeblieben"?)


Irische Reiseerinnerungen – ein Tagebuch.





☞ Rückblicke, Teil I (Jugend oder Wie man Idealist wird)

☞ Rückblicke, Teil II (Zeitgeschichte oder Ein Idealist beobachtet die Welt)




Stephan Wrobel  😎
(Johannes Stephan Wrobel)

Stephan "Castellio" Wrobel

Freilassing/Salzburg - Berchtesgadener Land (BGL) seit 2011,
journalistisches Texten, Augenblicks­fotografie – Foto "Augen-Blicke" von "Stephan Castellio", Google Local Guide.


West-Berlin; Wiesbaden & Selters/Taunus (1972–2008),
researcher & writer since 1979, PR & historical publications 1996–2008 (heute im Ruhestand ;-)
jwhistory research & studies, 1996–2008, and present, is a private non-profit initiative
by Johannes Stephan Wrobel (jswrobel, jw).